Projekt 1: WordPress Webseite

Veröffentlicht von Impulz am

Was ist WordPress? Da ich ein relativ fauler Mensch bin -> hier zwei Sätze aus Wikipedia:
„WordPress ist ein freies Content-Management-System. Es wurde ab 2003 von Matthew Mullenweg als Software für Weblogs programmiert und wird als Open-Source-Projekt ständig weiterentwickelt. WordPress ist das am weitesten verbreitete System zum Betrieb von Webseiten mit ca. 50 % Anteil an allen CMS bzw. 32 % Anteil aller Webseiten.“ (Quelle: Wikipedia)

Das schöne an WordPress ist einfach, dass viele Dinge ohne weitere Programmierkenntnisse von dem Tool übernommen werden, wie z.B. die Ansicht auf mobilen Endgeräten.

Was benötigt man, um eine Webseite zu hosten?

Richtig – ein Server mit öffentlicher IP Adresse und besser noch eine Domain, damit der normale User auch die Webseite finden kann.
Fangen wir mit der Domain an. Eine Domain zu kaufen (üblicherweise im 12 monatigen Vertragsrhythmus) ist heute echt einfach. Jeder, der im Internet schon einmal irgendwas erworben hat, sollte das ohne Probleme hinbekommen. Das schwierigste hierbei ist wohl einen Namen für die Domain zu finden, der nicht bereits vergeben ist.
Die Domain wird später genutzt, um auf den neu eingerichteten Server mit öffentlicher IP Adresse zu verweisen, auf diesem dann WordPress läuft.

Die Qual der Wahl: Welcher Server ist der Richtige?

Bei der Auswahl des Servers wird es nun etwas komplizierter. Hierbei kommt es stark darauf an, was man mit der Webseite vor hat und außerdem, ob vielleicht noch andere Software auf dem Server laufen soll.
Vielleicht hier eine kleine Auflistung, was meiner Meinung nach in den meisten Fällen zutreffen sollte:
– Möchte ich eine reines Hosting für Webseiten?
Hier gibt es sehr gute einfache Lösungen, die meistens schon sofort alle Voraussetzungen für WordPress erfüllen. Man braucht nur rudimentäre Kenntnisse im Webbereich.
– Möchte ich evtl. mehrere unterschiedliche Webseiten hosten (oder zusätzliche Software)?
Hier kann es schon sinnvoll sein einen eigenen Server mit entsprechenden Zugriffsrechten zu verwalten. Allerdings werden hier definitiv schon fortgeschrittenere Kenntnisse in der Webentwicklung benötigt.
Ausschlaggebend für die Wahl des Servers ist prinzipiell der zu erwartende Traffic der Webseite oder Software, die man installiert hat.
Ich persönlich habe mich im Fall von tech-pulse für eine etwas größere virtuelle Maschine mit vollen Berechtigungen entschieden. Hier sollen später schließlich einige Web Applikationen laufen können, ohne dass die Nutzererfahrung darunter zu leiden hat.

Back to Topic

Ich habe mir also eine Domain besorgt und einen virtuellen Root-Server angeschafft. Ich habe zwar beides bei Netcup erworben, allerdings musste ich zu meiner kleinen Überraschung dennoch manuell die Domain konfigurieren, dass diese auch auf meinen Server verweist. Was übrigens aufgrund der Natur vom DNS bis zu 48 Stunden dauern kann. In meinem Fall hat es ca. einen Tag gedauert.
Ist das geschafft, sollte man zumindest eine unverschlüsselte Verbindung über http zu dem Server aufbauen können.
Aber wer möchte heutzutage noch eine unverschlüsselte Verbindung zu seiner Webseite haben? Richtig… Niemand, der ein bisschen Wert auf seine Webseite legt.

Wie wird nun aus http ein https !?

Wo ist der Unterschied? Auf das wesentliche runter gebrochen: Das s steht für Secure und bedeutet schlussendlich, dass die Verbindung verschlüsselt ist.
Was wird dafür benötigt?
Erstens: Eine korrekte Konfiguration des Webservers, dass dieser https-Verbindungen zulässt und ggf. unverschlüsselte Anfragen ablehnt.
Zweitens: Ein gültiges Zertifikat, das quasi belegt, dass die aufgerufene URL im Browser auch auf den richtigen Server verweist. Man will ja, dass die Daten auch da ankommen, wo sie benötigt werden 😉 .
Gottseidank ist es heute nicht mehr all zu schwer an ein solches Zertifikat zu kommen -> hier gibt es eine super geniale und vor allem kostenfreie Zertifizierungsstelle: Let’s Encrypt

War es das etwa?

Prinzipiell fällt mir jetzt nichts mehr ein, was dringend erledigt werden sollte.
Wir haben einen Server gebastelt auf dem nun WordPress läuft – eine Domain registriert, die auf den Server zeigt und die Verbindung dorthin verschlüsselt. Eine Step by Step Anleitung für die Installation von WordPress habe ich hier absichtlich ausgelassen, da ich der Meinung bin, dass es davon mehr als genug gute draußen im Netz gibt.
Ich geb euch hier lediglich einen groben Überlick mit, damit ihr eine Vorstellung bekommt, dass der Aufwand nicht wirklich groß ist:
1. Auf eurem Server muss ein Apache Web-Server laufen, bei dem das PHP-Modul aktiv ist
2. Auf eurem Server muss eine MySQL Datenbank laufen
3. WordPress Dateien ins Webverzeichnis von Apache kopieren
– fertig

Damit schließe ich das Projekt 1 ab und wünsche euch noch einen schönen Tag und hoffe wir sehen uns bei Projekt 2 wieder 🙂

Kategorien: Projekte

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